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Ray Wilson war Sänger von GENESIS und seit einiger Zeit veröffentlicht er eine Menge an Soloplatten. Die Musik ist relaxt, atmosphärisch und friedlich. „These Are The Changes“ ist voller Soundclips von News über den Krieg, verschiedene Präsidenten sprechen und am Anfang wird der 11. September angesprochen. Der Song ist von einer ruhigen Atmosphäre gehalten, leichte Percussion wird einbezogen und Ray singt und spielt mit seiner Akustikgitarre dazu. Dieser Song verleitet wirklich dazu, nachzudenken, wie krank unsere Gesellschaft eigentlich ist und das wir uns weltweit ändern müssen bevor die Welt völlig zerstört wird bzw. wir uns selbst zerstören. Vom eher ruhigen kommen wir zum eher alternativen Bereich mit verstärkten Gitarren und harten Drums. Rays Stimme ist mal ruhig, mal etwas heftiger. Der Song hat viel Biss, aber irgendwas fehlt. Diese Komposition fließt längst nicht so wie es sein sollte. „The Fool In Me“ fügt dem ganzen Rock einen Bluestouch hinzu. Dieser Track ist echt seltsam, da auch Hörner erklingen, doch auch dieser Song will nicht so recht passen. Der Track ist eigentlich ganz gut, aber diese deplatzierten Hörner ziehen den Song um einiges runter. Aber das Gitarrensolo ist sehr laut und böse, sollte man sich definitiv mal anhören. RAY ist einer dieser Künstler, der so richtig ernsthaft singt. Die Texte, die er singt, sind ihm sehr wichtig und deshalb trägt er sie auch sehr hingabevoll vor. Manchmal funktioniert es, oft aber auch nicht. Die Musik bewegt sich ständig zwischen verstärkter Musik und akustischer Musik hin und her. Ich mag die akustischen Sachen lieber, da es fesselnder ist während die elektronisch verstärkte Musik etwas altmodisch klingt, da alles 90er Alternative ist und es einen nicht wirklich begeistert.Ich gebe ihm die Höchstnote für seinen Eifer und seine Mühe, aber die Songs selbst sind nicht bewegend genug. Ich denke, selbst die reifsten Musikfans werden Schwierigkeiten finden, sich hier zurechtzufinden. Man muss schon wirklich in der entsprechenden Stimmung sein, aber die Songs sind auch nicht einprägsam genug. Viel Glück fürs nächste Mal. (Online 14. Oktober 2004)